© Detlef Kutz
Detlef Kutz
Wissenschaft | Natur | Technik Kommunarden: Vom Skandal zum Alltag WDR 5 - Neugier genügt vom 30.08.2004 Sie rebellierten, protestierten, lehnten sich auf: gegen die Kleinfamilie, den Konsum und die Macht des Staats. Sie teilten alles; propagierten freie Liebe, die Gleichberechtigung und das gemeinsame Abendessen. Was einer verdiente, sollte allen gehören; Entscheidungen gab es nur im Konsens. Viele solcher Experimente sind gescheitert; die Kommunarden von damals längst in Vergessenheit geraten. Aber es gibt sie noch, die Idee vom idealen Zusammenleben. Und seit 15 Jahren wächst die Zahl der praktizierenden Kommunarden sogar an. In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit erscheint die Lebensform Kommune vielen attraktiv. Aber auch heute funktioniert das Zusammenleben nicht ohne Reibungsverlust. Dabei sind die schwierigsten und schmerzlichsten Probleme gar nicht so sehr die Auseinandersetzungen ums Geld oder um den Konsens in der Kommune. Es sind eher die persönlichen Konflikte wie zum Beispiel Eifersucht oder Angst vor Liebesentzug. Manuskript (PDF) Das Regenbogenhaus der Kommune Niederkaufungen